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Wir alle tragen es mit uns herum, das „Päckchen“ unserer Vergangenheit. Darin gespeichert liegen meist die schmerzlichen Erfahrungen unseres Lebens, Verluste, Trennungen, nicht erreichte Ziele aber auch Ängste und Schuldgefühle. „Jeder hat sein Päckchen zu tragen“, heißt es im Volksmund, und tatsächlich sind die Päckchen der einzelnen Menschen unterschiedlich groß und mehr oder weniger gefüllt, bei einigen Menschen ist sicher noch Luft, anderen gelingt es, Luft zu schaffen und das Päckchen zu leeren und bei wieder anderen ist es bis zum Rand vollgefüllt.

Man kann auch sagen, dieses Päckchen ist die Schattenseite, die schmerzliche Seite unseres Seins. Während wir an einem anderen Ort die vielen positiven Erfahrungen sammeln und speichern, manifestiert sich in diesem Päckchen das, was uns traurig macht, mit Angst erfüllt und Kummer bereitet, aber, genauso wie die positiven Erfahrungen, unser Sein und unser Leben bestimmt, leider jedoch häufig auf einer wenig konstruktiven und erfüllenden Art und Weise.

Schon als Kind beginnen wir, dieses Päckchen zu füllen, dank unserer Mitschüler, Freunde, Beziehungspartner und zum Teil auch fremder Menschen gibt es über die Jahre der Kindheit und Jugendzeit und im Erwachsenenalter genug Futter für dieses Päckchen. Wir erinnern uns an Aussagen unserer Eltern, die vielleicht unbedacht, aber auf keinen Fall böse gemeint waren, wie „Das schaffst Du nicht! Bleib lieber bei dem, was du kannst.“, „Ich war auch nie schlank/sportlich, und du wirst auch nie schlank/sportlich sein.“ In auch in Beziehungen machen wir unterschiedliche Erfahrungen, die uns zu dem Schluss kommen lassen: “Liebe tut nur weh!”, „Ich finde eh keine/n Bessere/n.“, „Ich habe immer nur Pech in der Liebe.“ Was hier aus uns spricht, sind verschiedene Werteverletzungen, bspw. des Selbstwerts, des Selbstbewusstseins, der Anerkennung oder der Liebe.

Hören wir diese Aussagen oder sagen wir sie uns selbst oft genug, können sich daraus handfeste Glaubenssätze entwickeln, die uns ein Leben lang begleiten und blockieren können, ohne dass wir es merken, weil wir in unserem Inneren ein Bild von einer scheinbaren Realität entwickeln, an die wir so stark glauben, dass sie sich nach außen zeigt. In diesem Zusammenhang fällt häufig der Begriff der selbsterfüllenden Prophezeiung.

Aber auch der Volksmund kennt solche Glaubenssätze, wie „Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach.“ oder zweites Beispiel: „Man kann nicht alles haben!“ Warum nicht? Weil alle Welt das so sagt? Manche Menschen scheinen alles zu haben bzw. zumindest viel mehr als viele andere? Anderen Menschen scheint alles zu gelingen. Zufall? Sicher nicht.

Der Unterschied liegt, nicht nur aber auch, in der inneren Einstellung. Was uns im Inneren durch unsere Überzeugungen, Einstellungen und Glaubenssätze ausmacht, tragen wir unbewusst nach außen. Wenn wir starke innere Glaubenssätze haben, können diese uns blockieren und wir fragen uns, warum wir bestimmte Ziele nicht erreichen, obwohl wir doch alles daran setzen?

Wir scheitern, stehen auf und versuchen es noch mal, scheitern wieder und versuchen es noch einmal und so weiter … während sich unser Lebenspäckchen dabei immer mehr füllt.

Glaubenssätze

Mit Hilfe von Coaching-Methoden ist es jedoch möglich, diese Glaubenssätze zu erkennen und aufzulösen. Das Ergebnis ist eine veränderte innere Einstellung, die sich positiv nach außen transportiert. Dies wiederum wirkt sich auf unser inneres Sein, die Ausstrahlung nach außen und das Erreichen unserer Ziele aus. Häufig zeigt sich, dass mit dieser Veränderung neue Möglichkeit erkannt werden, sich Chancen ergeben, neue Kontakte geknüpft werden etc., sich sozusagen plötzlich und unerwartet Türen öffnen, die der Zielerreichung dienen. Das ist ein Prozess, der ein weinig dauert, aber im Ergebnis sehr effektiv und nachhaltig sein kann.

Glaube kann tatsächlich Berge versetzen und der Placebo-Effekt ist auch nichts anderes, als die äußere Wirkung der Kraft von Unterbewusstsein und Überzeugung.

Mit der Auflösung und inneren Loslösung von Glaubenssätzen wird unser Päckchen der Vergangenheit somit merklich leerer und kleiner. Gleichzeitig wird das Leben als solches ein Stück weit leichter und erfüllender. „Man kann nicht alles haben“ – ist dann kein Grund mehr, nicht alles zu versuchen, wenn uns etwas am Herzen liegt und wir ein bestimmtes Ziel haben oder einen bestimmten Wert (Anerkennung, Familie, Unabhängigkeit, (berufliche) Selbständigkeit) vermehren wollen. Es ist jedem möglich, sein Leben selbstbestimmt in die eigene Hand zu nehmen.

Gern besprechen wir auch Ihren privaten oder beruflichen Kontext und ermitteln in konkreten Coaching-Prozessen, welche Blockaden oder Glaubenssätze aufgelöst werden können, um den Weg frei zu machen für Ihre individuellen Ziele und die Zielerreichung.

Wir freuen uns auf eine E-Mail an info@keyconcept.org, einen Anruf oder gern auch eine WhatsApp-Nachricht an 0173 – 609 52 85.

Das kleine Glück …

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„Schaffe, schaffe, Häusle baue“, sagt der Schwabe und spricht damit ein Thema an, das schon fast als typisch Deutsch bezeichnet werden kann. Disziplin, Ehrgeiz und Sicherheit bestimmten heutzutage häufig unser Leben. Natürlich gehen wir jeden Tag zur Arbeit, um heute für unsere Familie und für morgen im Alter vorzusorgen. Inklusive Fahrtzeiten sind Zehn- bis Zwölfstundentage für viele Arbeitnehmer eher die Regel als die Ausnahme. Von 50- bis 60-Stundenwochen bei vielen Unternehmern und Führungskräften ganz zu schweigen. Darüber hinaus sind wir für unsere Kinder da, sorgen für einen ordentlichen Haushalt, pflegen Angehörige und helfen unseren Freunden bei ihren Umzügen, ohne darüber nachzudenken. Das ist selbstverständlich und das machen wir auch gern.

Doch nicht selten leben wir ein Leben, das durch einen Alltag aus Arbeit-Kinder-Haushalt-Prozesse dominiert wird und in das wir, bezogen auf unsere eigenen Bedürfnisse, hineinwachsen, als hätten wir mindestens 200 Jahre Zeit zu leben. Und dann passiert es, ein Moment und diese Welt steht Kopf. Häufig sind es genau diese Momente, die unsere Klienten zu uns führen. Die Kollege, gerade 60 Jahre alt geworden und kurz vor der Rente, erleidet einen Herzinfarkt und stirbt. Die Nachbarin, gerade 50, hatte einen Unfall und ist nun querschnittsgelähmt. Der Freund eines Freundes erleidet einen schweren Arbeitsunfall mit Mitte 30, Ausgang ungewiss. Alle hatten ähnliche kleine oder große Träume, nur aufgeschoben, für später, wenn sie mal nicht mehr arbeiten müssen, wenn sie ihren Lebensabend genießen können. Und Hand aufs Herz: Wer von Ihnen erkennt sich bei diesem Gedanken wieder?

Ein Moment und wir werden wach. Die beschaulich routinierte Welt unserer Klienten gerät in diesen Moment häufig aus den Bahnen. Ihre geäußerten Gedanken sind dann oft: „Er/Sie war noch so jung, hatte noch so viel vor. Und wenn es ihm/ihr passieren kann, dann mir auch, aber irgendwie möchte ich schon noch einiges erleben“. Es wird plötzlich klar, dass jeder Tag Lebenszeit ist, nicht erst in 20, 30 oder 40 Jahren. Jeder Tag kann unser Leben deutlich verändern. Warum gehen wir dann so stiefmütterlich mit unserer Lebenszeit um? Warum gönnen wir uns unser kleines Glück nicht schon jetzt?

Gehen Sie in sich! Was ist es, wovon Sie träumen? Was wollten Sie schon immer machen oder erreichen? Wovon haben Sie vielleicht schon als Kind geträumt?

Wir brauchen es alle, unser kleines Glück. Oft geht es dabei nicht um den großen Ausstieg aus unserem Leben, die Strandbar in Ko Samui oder die Tauchschule auf Bali. Es ist die Erfüllung eines kleinen Traums, den wir irgendwann einmal geträumt und im Alltag verloren haben, weil er zu spießig, unrealistisch oder keine Zeit dafür vorhanden war.

Burnout-Prophylaxe KeyConcept

Wir sagen, gönnen Sie sich Ihr eigenes kleines Glück, egal, was es ist. Sie wollen singen? Dann singen Sie! Sie wollen ein Instrument spielen? Tun Sie es! Sie wollten schon immer Spanisch lernen? Kontaktieren Sie die VHS! Und auch, wenn Sie Ihr Glück in einem ganz langweiligen Hobby finden, fangen Sie heute damit an. Imkern, gärtnern, sammeln, basteln, malen, tanzen, schreinern und singen Sie, was das Zeug hält. Ich persönlich habe schon vor Jahren die sehr altmodische, klassische und so schöne, manchmal sicherlich auch kitschige, Brieffreundschaft für mich entdeckt, die mich zu ganz wunderbaren Menschen auf der ganzen Welt geführt hat. Das Schreiben und Lesen der Briefe sind meine ganz persönlichen und intimen zwei Stunden bzw. Herzmomente pro Woche, die nur mir gehören. Gönnen Sie sich das auch!

Dies ist nur eine Methode von vielen verschiedenen, die beim Coaching zum Beispiel zur Burnout-Prophylaxe, Stressabbau, Perspektivenwechsel und Sinnfindung zur Anwendung kommen können. Gern besprechen wir auch Ihr Thema und stellen weitere Methoden vor.

Was kann Coaching leisten?

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Coaching, d.h. das Begleiten von Menschen bei individuellen Veränderungsprozessen hat in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen.

Inzwischen tummeln sich auf dem Markt zahlreiche Coaches mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten, wie Persönlichkeits-, Führungskräfte-, Organisations-, Gesundheits- sowie Stressbewältigungs- und Motivationscoaches.

Nur zu Recht fragen sich interessierte Menschen und potenzielle Kunden, was Coaching überhaupt leisten kann? Wer Coaching einmal erlebt hat, wird in der Regel bestätigen können, was ein Coaching bringen kann.

Grundsätzlich eignet sich die Konsultation eines Coaches, für alle Themen, die uns über einen längeren Zeitraum beschäftigen, die wir nicht lösen können, die unser Gleichgewicht von Kopf und Herz stören, möglicherweise auch Beziehungen anderen Menschen beeinträchtigen und unsere eigene Lebensqualität verringern. Anlässe für ein Coaching können somit dem privaten als auch dem beruflichen Lebensbereich entspringen.

Private Themen sind zum Beispiel:

  • Entscheidungsfindung, Erkennen von Prioritäten: „Was will ich wirklich?“
  • Problemlösungen, bspw. die Klienten fühlen sich in der Familie nicht wahrgenommen, können nicht Nein sagen, haben einen geringen Resilienzfaktor, erleiden regelmäßig private Krisen
  • Konfliktlösungen mit anderen Menschen, Klärung von Beziehungsmustern
  • Entdecken und Auflösen von Glaubenssätzen, d.h. fest in uns verankerten Themen, die wir als wahr annehmen, ohne darüber nachzudenken oder ohne sie in Frage zu stellen, bspw. „Geld ist Macht.“, „Kinder müssen ihren Eltern immer und jederzeit gehorchen.“, „Arbeit ist zum Geld verdienen und nicht zum Vergnügen.“

Besonders die Glaubenssätze, welche wir häufig schon als Kinder von unseren Eltern oder Erwachsenen „vorgebetet“ bekommen haben, sind häufig sehr hartnäckig und wirken weit bis in das Erwachsenenalter hinein. Häufig werden sie auch 1:1 an die Kinder weitergegeben.

Coaching_Leistung

Berufliche Themen können sein:

  • Zielfindungs- und Karrierecoaching
  • Stärken- und Schwächenanalyse, Stärkenfokussierung
  • Motivationscoaching
  • Klärung von Wertprioritäten, bspw. “Was für ein Mensch bin ich und wie sollte der Beruf sein, der meinem Naturell und meinen Fähigkeiten am nächsten kommt?”
  • Klärung von beruflichen Problemsituationen, zum Beispiel Überlastung, Überforderung, Unterforderung
  • Burnoutprophylaxe und Stressbewältigung

Wird im Rahmen eines Coachings ein bestimmtes z.B. berufliches Thema ‚erarbeitet‘, hat das in der Regel auch positive Wirkungen in andere Lebensbereiche. Natürlich hängt die Qualität eines Coachings immer auch von der Qualität der Ausbildung des Coaches, dessen Erfahrung und die individuellen Auswahl an Coachingmethoden und -prozessen ab.

Häufige Barrieren, die gedanklich gegen ein Coaching sprechen sind, Vorurteile und Glaubenssätze, wie:

„Meine Probleme kann ich alleine lösen!“
„Es ging bisher auch ohne Coaching. Wer weiß, ob das überhaupt hilft?“
„Was will mir der Coach sagen, wie ich mein Leben leben soll? Er kennt mich doch gar nicht.“

Richtig, der Coach muss Sie auch gar nicht kennen. Alles was Sie benötigen, steckt bereits in Ihnen. Der Coach kennt Techniken und Methoden, um Ihre individuellen Ressourcen zu aktivieren. Hierin steckt das, was Coaching leisten kann. Es ist individuell, abhängig von dem Anlass, meistens jedoch wertorientiert. Coaching bringt zum Beispiel

  • mehr Lebensqualität
  • Klarheit über das eigene Wollen,
  • Sicherheit in der eigenen Zielsetzung,
  • Befreiung durch Konfliktlösung,
  • Erleichterung für das weitere Leben,
  • Kraft für die Umsetzung lang gehegter Ziele usw.

Informieren Sie sich im Weiterin zu unserem Coaching-Ansatz und unserer Vorgehensweise.

Wie findet man heraus, was man wirklich möchte?

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Tagtäglich entstehen Situationen, in denen Menschen sich entscheiden müssen. Diese Entscheidungen laufen zum Teil unbewusst ab und sind Teil der täglichen Routine. Häufig sind sie weniger bedeutsam oder stellen insofern keine echten Entscheidungssituationen dar, als dass es egal ist, welche Variante gewählt wird, da das Ziel doch das Gleiche ist.

Es gibt aber auch Entscheidungssituationen, die für das weitere berufliche und/oder persönliche Leben einer Person von sehr hoher Bedeutung und Tragweite sind oder sein können. Entscheidungen können dabei ganz unterschiedlich gelagert sein. Typische Entscheidungssituationen sind zum Beispiel die:

  • Entscheidung für oder gegen eine Alternative
  • Auswahl von zwei Alternativen (wird Alternative A gewählt, kann B nicht gewählt werden)
  • Entscheidung für eine Alternative impliziert gleichzeitig einen Verlust (wird eine Alternative gewählt, muss etwas anderes aufgegeben werden)

Gleichzeitig werden Entscheidungen unter bestimmten Unsicherheitsaspekten getroffen, d.h. nicht immer sind alle Aspekte und möglichen Folgen bekannt oder können vorhergesehen werden. Demzufolge sind Entscheidungen häufig auch mit Risiken verbunden, die identifiziert und in der Regel nach Eintrittswahrscheinlichkeit und -intensität bewertet werden müssen. Kurzum, das Treffen von Entscheidungen ist häufig eine schwierige Angelegenheit. Es gibt einige Techniken, die helfen können, etwas Klarheit in den Entscheidungsprozess zu bekommen. Wir stellen einige davon heute vor.

Entscheidungsfindung_KeyConcept

Pro- und Contra-Liste

Die einfachste und am weitesten verbreitete Unterstützungsmöglichkeit ist das Aufstellen einer Pro- und Contra-Liste. Diese eignet sich dafür, wenn nicht klar ist, ob man sich für oder gegen eine Alternative entscheiden soll. So kann es hilfreich sein, alle Punkte zu notieren, die dafür und dagegen sprechen. Wenn man abschließend die bedeutsamsten Gründe auf jeder Seite markiert, bekommt man schon einen ersten Überblick.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass nach Erstellung der ersten Liste, die jeweils wichtigsten Punkte in eine neue Liste übertragen werden. Dieses Ausschlussverfahren wird so oft ausgeführt, bis auf jeder Seite nur noch der wichtigste Grund für und gegen eine Alternative steht. Daraufhin wird die Entscheidung getroffen.

Mindmap

In der Mindmap-Technik werden wie in einer Landkarte, ausgehend vom Entscheidungsproblem alle Punkte notiert, die in irgendeiner Form mit dieser Entscheidung in Verbindung stehen, das können Gründe, Pros und Contras sein, eventuelle Konsequenzen aus einer Entscheidung. Schritt für Schritt entsteht eine Karte mit zahlreichen Verbindungen und Verästelungen, die die Entscheidungssituation darstellen. Auch hier können die Relevantesten markiert werden.

Anschließend wird das ganze System aus einer Metaposition heraus betrachtet. Das bedeutet, man positioniert sich so, dass man die Mindmap mit einigem Abstand möglichst objektiv betrachten und bewerten kann. Sukzessive kann sich eine Entscheidung finden lassen.

Nutzwertanalyse

Dieses Verfahren dient dazu, Entscheidungen zwischen zwei oder mehr (vergleichbaren) Alternativen vorzubereiten. In Bezug auf die Entscheidungssituation werden einige, ca. 7 – 10, Entscheidungskriterien untereinander notiert. Jedem Kriterium wird je nach subjektiv wahrgenommener Wichtigkeit ein Wert zwischen 1 (nicht wichtig) und 10 (sehr wichtig) zugewiesen. Das ist der Gewichtungsfaktor. Anschließend werden die Entscheidungsalternativen nebeneinander und neben die Kriterien notiert, so dass für jede Alternative beurteilt werden kann, inwieweit auf einer Skala von 1 (nicht wichtig) und 10 (sehr wichtig) das jeweils betrachtete Kriterium bei der Alternative ausgeprägt ist. Dieser Wert wird mit dem Gewichtungsfaktor multipliziert und für jede Alternative-Kriterium-Kombination notiert. Abschließend werden alle erreichten Punkte für die einzelnen Alternativen addiert. Das Ergebnis ist eine nach Entscheidungskriterien bemessene Rangfolge der Alternativen. Die Wahl sollte demnach auf die Alternative mit der höchsten Punktzahl fallen.

Münzwurf

Eine ganz einfache Methode ist der Münzwurf. Sie eignet sich bei der Entscheidung für oder gegen eine Alternative oder zwischen zwei Alternative. Dementsprechend werden Kopf und Zahl zugewiesen.

Man würft eine Münze und je nach vorheriger Zuordnung, wählt man die auf Kopf oder Zahl zutreffende Alternative. Merkt man allerdings, dass das Ergebnis des Münzwurfes und die damit feststehende Wahl ein ungutes und unbefriedigendes Gefühl verursachen, fällt die Entscheidung auf die andere Alternative.

Szenario-Technik

Auch diese Technik eignet sich für die Entscheidungsfindung zwischen Alternativen oder für die Wahl einer bestimmten Alternative.

Dabei stellt man sich zum Bespiel eine (möglichst persönliche und realistische) Situation vor und suggeriert für sich, wie es ist, wenn Alternative A oder B erfüllt ist bzw. wie es ist, wenn eine Alternative gewählt und nicht gewählt wurde. Diese Vorstellung soll einige Zeit dauern. Die Person fühlt sich in die Situation hinein und prüft, wie es sich jeweils anfühlt. Hierbei geht hauptsächlich um das Unbewusste, um das, was Herz und Bauch wahrnehmen. Es ist hilfreich, in diesem Szenario zu verweilen, in sich hineinzuspüren, wie es sich anfühlt, wo sich das Gefühl befindet, was man außerdem wahrnimmt (hört, schmeckt, riecht), welche Impulse ausgelöst werden, welche Bewegungen man machen möchte usw. Das erfordert etwas Übung, ggf. auch Anleitung durch einen Coach, kann jedoch sehr hilfreich sein und ganz neue, auch nicht rational begründbare, Aspekte zutage befördern.

Coaching

Ausgebildete Coaches kennen häufig Prozesse, die durchgeführt werden können, um Entscheidungen zu treffen, wobei vor allem unbewusste Prozesse das ausschlaggebende Kriterium sind. Es ist beachtenswert, dass lediglich 1/8 des Seins und Wahrnehmens rational gesteuert ist, die übrigen 7/8 finden im inneren Kern und im Unbewussten statt. Diese 7/8 wissen häufig schon ohne Kopf und Verstand, welche Entscheidung die richtige ist. Wichtig ist auch, vernünftige Entscheidungen sind nicht unbedingt die richtigen Entscheidungen. Coaching-Prozesse (vorteilhaft mit einer Trance-Komponente) können hier viel Klarheit bringen.

Bei allen Entscheidungen müssen Kopf (Verstand), Herz (Gefühl) und Bauch (Intuition) harmonieren, wobei der Bauch in der Regel die höchste Gewichtung haben sollte. Das sog. Bauchgefühl muss stimmen und, anders es der Verstand es oft suggeriert, Bauch und Herz täuschen sich nie.

Zum (möglichen) Sinn des Lebens

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Welchen Sinn hat das eigene Leben? Diese Frage stellen wir uns immer wieder und häufig dann, wenn es uns nicht gut geht, wir in einer Krise stecken und das so berühmte Licht am Ende des Tunnels nicht sehen können. In diesen Zeiten spüren wir häufig, dass verschiedene Werte verletzt sind, wir fühlen uns allein, einsam, ungeliebt oder ungebraucht und stellen unser Dasein in Frage.

Dabei vergessen wir jedoch schnell, dass der Sinn unseres Lebens nicht von anderen Menschen abhängen kann, sondern wir allein unserem Leben einen Sinn geben können, schwere traumatische Schicksalsschläge in dieser Betrachtung außen vor gelassen.

Wenn wir unserem Leben einen Sinn geben wollen, was kann das sein? Ein Lebenssinn kann sein, Spuren zu hinterlassen. Es gibt Menschen, die hinterlassen sehr große und sichtbare Spuren, erfinden bahnbrechende Dinge, erschaffen unglaublich schöne Bilder oder Musikstücke, schreiben Geschichten, die noch nach Jahrzehnten Groß und Klein begeistern oder erschaffen Bauten, die andere Menschen anziehen.

Und dann gibt es Menschen, die hinterlassen auch Spuren, jedoch in unserem Inneren. Diese Spuren können positiv oder negativ sein. Sie sind oft weniger deutlich oder nicht gleich zu erkennen, aber sie sind da und wirken zum Teil ein Leben lang. Das können auf der einen Seite ein böses Wort, eine unbedachte Äußerung, eine verwehrte Bitte oder eine herausgekommene Lüge sein. Diese Spuren können, vor allem, wenn sie uns von geliebten Menschen beigebracht wurden, sehr tief sein und uns lange in der Persönlichkeit und im Sein blockieren. Wir entwickeln Ängste, Vorurteile und Blockaden.

Auf der anderen Seite sind es ein Lächeln, eine gereichte Hand, eine liebevolle Umarmung oder ein von Herzen kommendes ehrliches Kompliment, die diese Wunden und Wertverletzungen heilen können. Nur dauert dieser Heilungsprozess oft wesentlich länger, als es brauchte, um uns zu verletzen und meist bleibt eine Narbe.

Spuren_hinterlassen

Doch, wie oft sind wir selbst es, die andere verletzen? Wie gehen wir damit um? Kann eine in Worten ausgedrückte Entschuldigung wirklich ausreichen? Und, wenn wir ehrlich sind, wie oft, sind wir es, die anderen Menschen bewusst und achtsam etwas Gutes tun, einfach so, weil wir Freude daran haben? Wie achtsam leben wir? Bekommen wir überhaupt mit, wie es den Menschen in unserem Umfeld geht? Was geben wir anderen Menschen aus unserem Herzen, ungeachtet der eigenen Verletzungen?

So kann es ein Lebenssinn sein, diese Spuren bewusst zu hinterlassen, indem wir uns öffnen für die positiven Dinge im Leben. Ein freundliches Guten Morgen zum Busfahrer, eine echtes Lächeln für die Bäckereiverkäuferin, für den ungeliebten Kollegen oder den Nachbarn, der nie grüßt, ein ehrlich gemeintes „Wie geht es Dir?“ oder „Lass mich Dir helfen!“.

Auf diese Weise heilen für Wertverletzungen in doppelter Weise, bei anderen Menschen und bei uns selbst. Es ist leicht vorzustellen, wie sich diese Heilungsprozesse potenzieren, wenn uns dieses Verhalten von vielen anderen Menschen auch entgegengebracht wird. Es ist nicht immer leicht, aber je öfter wir auf diese Weise anderen Menschen begegnen, umso selbstverständlicher wird es, nach und nach erfüllt uns dieses neue Sein. Was wir Gutes tun, kommt immer zurück.

Wir alle hinterlassen bei anderen Menschen unsere Spuren, jeden Tag. Entscheidet, welche Spuren ihr hinterlassen wollt.

Wertschätzung und Selbstwert

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Wir leben, das ist kein Geheimnis, in einer materialisierten Welt. Alles hat nach Möglichkeit einen Wert, der in Euro ausgedrückt werden kann. Unser Haus, unser Auto … soweit, so gut … unsere Gesundheit, unsere Leber, unser Herz und unser Leben … immer noch gut?

Was sind wir Menschen, Sie, Du und ich, wert? Nicht selten bewerten wir uns und andere nach den materiellen Dingen, die sie haben. Doch, sind wir A-Klasse-Menschen, weil wir eine fahren? Natürlich haben materielle Dinge in bestimmten Bereichen Aussagekraft, zum Beispiel gibt es gewissen Standards, die im Geschäftsleben eingehalten werden müssen. Einem Unternehmer mit einem guten Mittelklassewagen, einem gut ausgestatteten Büro und einer nett  anzusehenden Vorzimmerdame schenken wir vertrauen und schreiben ihm Kompetenz zu. Schließlich, so meinen wir, hat er sicherlich schon einiges erreicht, um sich das kaufen zu können, also muss er ja gut sein.

Was wir nicht sehen, ist der Preis, den der Unternehmer für seine Besitztümer eventuell zahlen musste und für den Erhalt noch immer muss? Was andere nicht sehen, ist der Preis, den wir selbst für unsere materiellen Errungenschaften gezahlt haben? Dieser Preis kann unter Umständen sehr hoch sein, viele Wochenarbeitsstunden, unzählige Termine, wenig Zeit mit der Familie, soziale Isolation und ein sich langsam verschlechternder gesundheitlicher Zustand. Dazu kommen häufig innere Zerrissenheit zwischen der Verantwortung für die Familie und die Mitarbeiter, zwischen finanzieller Sicherheit und Unsicherheit, Zukunftsinvestitionen und Existenzängsten. Gerade im Unternehmertum verschwimmen diese Grenzen häufig. Was heute noch sicher war oder schien, kann morgen bereits auf der Kippe stehen. Damit muss man umgehen können, jeden Tag.

Das erfordert ein gewisses Maß an Stärke, Geduld, Gelassenheit und vor allem Wertschätzung. Wertschätzung hat dabei viele Facetten bezogen auf das Unternehmen, die Mitarbeiter, die Familie und auf sich selbst. Obwohl die Reihenfolge umgekehrt sein sollte, wird sie von vielen Unternehmern, oder Management- und Führungskräften so gelebt. Aber auch, wenn die Familie das wichtigste ist, fühlen häufig alleinstehende oder berufstätige Frauen und Mütter eine solche Zerrissenheit. Das eigene Ich kommt dabei meist viel zu kurz, allerdings mit gewaltigen Folgen.

Stress, Burnout, Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Herzrhythmus-Störungen und Kreislaufprobleme, Ängste, Unsicherheiten, Fehlentscheidungen, um nur einige zu nennen. An einem bestimmten Punkt dominiert in unserem Sein der Aufwand die Wirkung, d.h. wir mühen uns nur noch ab, ohne viel zu schaffen. So ist zu fragen, bei aller nicht zu verachtenden Verantwortung, ist es das wert? Seid ihr, liebe Menschen, die ihr ein ungeheures Maß an Verantwortung tragt, euch nur das wert? Mehr nicht?

Hand aufs Herz, wir können doch nur und über längere Zeit Höchstleistungen vollbringen, wenn wir uns selbst wichtig und viel wert sind, wenn wir uns regelmäßig Gutes tun. Das sind oft schon ganz elementare Dinge, wie ausreichend Schlaf, regelmäßige Erholungszeiten, regelmäßiges und gesundes Essen, Bewegung. Wir können nicht konsequent auf Hochtouren laufen, wenn wir unseren Motor nicht mit guten Energieträgern füttern und genug Pause gönnen. Gebt auch eurem Kopf regelmäßig eine Auszeit. Erlaubt euch, loszulassen und die Dinge ihren Lauf nehmen zu lassen. So einfach ist das aber nicht, werden jetzt sicher einige von euch denken. Es kann mit der entsprechenden Einstellung und einem Wertesystem, in dem der Selbstwert ganz weit oben steht, jedoch (fast) so einfach sein.

Daher kann es als ersten Schritt sehr hilfreich sein, zu ergründen, was uns dazu bringt, uns bis zur Erschöpfung abzumühen, was fehlt uns, was wollen wir vermeiden, wo wollen wir hin? Laufen wir vielleicht vor etwas davon? Ist der Weg, den wir gehen, der einzige Weg? Weiterhin ist zu klären: Was müsste gegeben sein, damit wir uns selbst wertschätzen? Dies zu erkennen, kann eine Weile dauern, auch professionelle Unterstützung erfordern, hilft uns jedoch dabei, unser Verhalten und unsere Einstellung uns selbst gegenüber zu verstehen und zu verändern.

Pebble stack

Bis dahin können wir schon mit kleinen Gesten unsere Seele streicheln, ein langer Spaziergang, bei dem wir uns ganz auf unsere Umgebung konzentrieren und die Schönheiten der Natur entdecken, ein gutes Essen mit einem Menschen, den wir sehr schätzen oder ein paar Stunden Wellness in einem Thermalbad. Wasser trägt uns und kann schon etwas mehr Leichtigkeit in unser Leben bringen. Wichtig ist, dass ihr etwas findet, das euch für diese Zeit aus dem Alltag holt, euch auf andere Gedanken bringt, entspannend ist und damit auch Energie zurückbringt.

Gutes strahlt aus und kommt zurück. Sind wir wertschätzend zu uns, ändert das auch die Wirkung, die wir auf andere Personen haben. Beruflicher und privater Erfolg sowie das Erreichen von Zielen stehen in enger Verbindung mit der eigenen Wertschätzung und dem Selbstwert. Also fragt euch ernsthaft: Was bin ich mir wert?

In diesem Sinne habt eine tolle Woche und tut euch viel Gutes!

Coach-Klient-Beziehung

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Nahezu alle Lebewesen, nicht nur wir Menschen, gehen im Laufe ihres Lebens verschiedene Beziehungen, im Sinne von sozialen Verbindungen und Kontakten, ein. Wir betrachten uns und andere Menschen häufig im Gefüge dieser Beziehungen und beurteilen, ja sogar werten, eine Person nicht selten anhand der sozialen Kontakte, die sie pflegt.

Schon Goethe formulierte in Wanderjahre den Ausspruch: „Sage mir, mit wem Du umgehst, so sage ich Dir wer du bist …

Beziehungen sind nach soziologischem Ansatz Austauschbeziehungen, bei denen die ausgetauschten Güter ganz unterschiedlicher Natur sein können, wie tatsächliche Gegenstände, Erfahrungen, Gefühle, Ziele usw., wobei die Wechselseitigkeit hier von großer Bedeutung ist. Somit sind Beziehungen – wenn auch in jeweils unterschiedlicher Ausprägung – ein Geben und Nehmen von Werten. Das bedeutet innerhalb von Beziehungen, und deswegen sind sie für uns so wichtig, geben und nehmen bzw. erhalten wir z.B.:

  • Identität und Halt,
  • Zugehörigkeit,
  • gleiche und geteilte Werte,
  • Stärke,
  • Motivation, Zuspruch,
  • Vertrauen etc.

Häufig sind es Werte, die uns mit anderen Menschen verbinden und die Basis der positiven Beziehungen zwischen uns und anderen Menschen bilden.

Eine positive Beziehung zwischen Coach und Klient ist auch eine der wichtigsten Voraussetzungen im Coaching und der gemeinsamen Arbeit. Es ist auch diese Beziehung, innerhalb derer das Coaching abläuft und sozusagen von ihr eingerahmt wird.

In wichtiger Ansatz zur Gestaltung der Coach-Klient-Beziehung entstammt dem humanistischen Denken und wurde formuliert von Carl Rogers. Nach seiner Auffassung zählen vor allem Achtung, Wärme und emotionale Wertschätzung zu den wichtigsten Elementen einer solchen Beziehung. Der Coach soll sich zurücknehmen und sich ganz auf den Klienten und seine Kompetenz verlassen, erkennen zu können, worin seine Probleme und Ziele liegen, was seine Werte oder Wertverletzungen sind und was es braucht, um Werte und Ziele zu erreichen oder Probleme zu lösen.

Achtung, Wärme und gegenseitige Wertschätzung können nur in einer empathischen Beziehung zwischen Coach und Klient zum Ausdruck kommen. Empathie meint die Fähigkeit des Coaches sich in die innere Welt des Klienten hineinzuversetzen, sie wertfrei wahrzunehmen und zu erleben. Auch die Fähigkeiten aktiv zuzuhören, das Gehörte und Verstandene zu wiederholen und Gefühle zu reflektieren, kennzeichnen eine empathische Beziehung durch den Coach. Empathie muss darüber hinaus auch vom Klienten dem Coach entgegengebracht werden. Dies schließt zum Beispiel ein, dass der Klient dem Coach vertraut, sich ganz auf seine Methoden einlassen kann und so eine vertrauensvolle Beziehung entsteht.

Ein Klient, der sich verstanden und angenommen fühlt, muss sich nicht hinter eine Maske oder bestimmten Strategien verstecken, sondern kann sich ganz auf das Coaching, die Prozesse und die Erkenntnisse einlassen. Das wirkt sich wiederum positiv auf die Coaching-Prozesse und deren Wirkung aus.

Zur Bedeutung von Werten

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Im sozialen Sein und Handeln treffen wir immer wieder auf den Begriff Wert. Von klein auf lernen wir, dass wir selbst wertvoll sind und gegenüber anderen Menschen wertschätzend, nicht jedoch abwertend, sein sollen. Wir wollen unsere Werte an unsere Kinder weitergeben und erziehen sie daher schon früh zur Beachtung verschiedener Werte wie Höflichkeit, Ehrlichkeit, Respekt oder Ordnung.

Der Begriff Wert kann, je nach Betrachtungshorizont, unterschiedlich verstanden werden. Grundsätzlich sind Werte ein individueller Maßstab bzw. ein inneres Präferenzmodell für unsere Auffassung vom Wünschbaren und Gewünschten, von unserem Sein und Wollen.

Ebenso wenig wie es die eine Definition von Wert gibt, existiert das eine Wertesystem. Jeder Mensch, aber auch Gesellschaften, Kulturen und soziale Systeme haben bestimmte Wertesysteme. Innerhalb dieser Wertesysteme gibt es Wertehierarchien, welche unser Selbstverständnis und Handeln leiten. Wir können und wollen nicht alle unsere Werte gleichzeitig vermehren. Daher sind, je nach Kontext und Situation, andere Werte von höchster Wichtigkeit. Aus der Gesamtheit der Situationen, Kontexten und Werten bzw. Werthierarchien bilden wir ein inneres Wertesystem. Unser Streben liegt darin, unsere Werte zu vermehren.

Werte haben somit eine ganz wichtige Funktion im Leben von uns Menschen, weil sie

  • deutlich machen, wonach wir individuell streben, wohin wir wollen und was wir bereit sind, dafür zu tun,
  • uns Orientierung und Struktur im sozialen und ethischen Handeln geben,
  • innerhalb von Gesellschaften, Kulturen und sozialen Systemen ein gewünschtes Verhalten symbolisieren und damit soziale Kongruenz schaffen,
  • unsere Bedürfnisse und Einstellungen steuern,
  • helfen, unser eigenes Verhalten und unsere Einstellungen zu priorisieren und vor uns und anderen zu legitimieren,
  • uns Identität geben und Lebenssinn stiften.

 

Zen_Tropfen

Im persönlichen Bereich können Werte zum Beispiel Liebe, Sicherheit, Freiheit, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Toleranz, Respekt, Gleichheit, und Zugehörigkeit sein. Im beruflichen Kontext können Werte bspw. auch Erfolg, Macht, Stärke oder Anerkennung sein. Persönliche und berufliche Werte lassen sich nicht eindeutig voneinander abgrenzen, da sie stets in verschiedene Lebensbereiche hineinreichen.

Zuweilen können unsere Werte auch durch die Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens machen, verletzt sein. Wir können uns und anderen dann vielleicht nicht mehr vertrauen, sind irritiert über unsere Wertehierarchie, entwickeln verschiedenste Strategien, um mit unseren Wertverletzungen umzugehen und fragen uns, warum wir bestimmte Ziele nicht erreichen oder trotz aller (scheinbaren) Veränderungsversuche doch immer wieder mit den gleichen Problemen konfrontiert werden.

Scheinbar sind die Veränderungen, weil sie häufig nur im äußeren Lebensbereich vorgenommen werden. Das heißt wir verändern uns äußerlich, machen eine Diät, lassen uns die Haare ganz neu schneiden, wir räumen unsere Wohnung komplett um und/oder streben nach neuen, ganz anderen, sozialen Kontakten. Das mag auch eine Weile funktionieren, bis wir häufig nach einer bestimmten Zeit feststellen müssen, dass wir wieder dort angekommen sind, wo wir nicht mehr hinwollten.

Der Grund liegt darin, dass wir ohne Unterstützung und im Alleingang häufig nicht in der Lage sind, unser „Inneres Ich“ zu ändern. Wir arbeiten im Kopf und bewusst an den Symptomen, die uns unglücklich oder unzufrieden sein lassen, treffen jedoch nicht den Kern, unser Unbewusstes bzw. unser Sein. Dabei ist genau dies erforderlich, um Veränderungen des Seins wirkungsvoll und nachhaltig in Gang zu setzen, Zugänge zu schaffen oder Muster und Ängste aufzulösen. Allerdings können sich im Zeitverlauf die Werte auch wandeln oder eine neue Hierarchie annehmen. Sowohl bei Wertverletzungen als auch beim Wandel von Werten ist es wichtig, diese zu erkennen.

Kennen Sie Ihre Werte? Was treibt Sie an? Was gibt Ihrem Leben Sinn? Was wollen Sie erreichen? Welche Probleme oder Konflikte wollen Sie lösen?

Hierbei kann ein Coaching eine wertvolle Unterstützung sein. Unser Coaching nach dem St.Galler Coaching Modell (SCM)® ist wertorientiert und mehrdimensional, d.h. es reicht vom Bewussten über das Unbewusste bis tief in unseren inneren Kern hinein. Die Prozesse des Modells wirken von sich heraus, ohne dass ein aktives Tun, Wollen oder Denken unserer Klienten erforderlich ist.

Der heutige Tag ist ein Anfang für KeyConcept. Wir bieten Euch und Ihnen von heute an Dienstleistungen um das Coaching im Business- und Persönlichkeitsbereich sowie in der Beratung und im Branding von Gründer/innen und Unternehmer/innen.

Coaching ist der Schwerpunkt unserer Tätigkeit und gleichzeitig eine Herzensangelegenheit.

Es gibt nichts Schöneres als einer vielseitigen, sinnstiftenden und damit sehr erfüllenden Tätigkeit nachzugehen. Dies erfüllt sich für uns durch das  Coaching, die Gründerberatung und das Branding.

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